Königshof Health & View

Schmerzfrei durch Faszientraining

Faszientraining verspricht wahre Wunder: Mehr Beweglichkeit, keine Schmerzen mehr und eine bessere Regeneration nach dem Sport. Sogar gegen die unliebsame Cellulite soll es helfen.

Wir erklären Ihnen, was es mit dieser Trainingsmethode auf sich hat und wie regelmäßiges Faszientraining dazu beitragen kann, die Beweglichkeit zu erhöhen und Schmerzen vorzubeugen!

Kleine Körperkunde: Was sind Faszien eigentlich?

Faszien sind dehnbare Strukturen im Körper, das Bindegewebe, das jedes Organ und jeden Muskel umhüllt. Sie durchziehen unseren Körper wie ein Netz und verleihen uns so die nötige Stabilität. Im Idealfall sind die Faszien dehnbar und sorgen für unsere Beweglichkeit. Mehr noch: Die Faszien sind ein unverzichtbarer Wasserspeicher, versorgen unsere Zellen mit Nährstoffen und befreien sie von Schadstoffen.

Allerdings kann es vorkommen, dass die Faszien verkleben oder verhärten – zum Beispiel durch Bewegungsmangel oder durch eine Beeinträchtigung des Lymphsystems. Auch eine Übersäuerung kann den Faszien schaden.

Sind die Faszien einmal verklebt, kann das zu Verspannungen, Schmerzen und - im schlimmsten Fall - sogar zu Verletzungen führen.

Alles beginnt im Bindegewebe… 

Die Ursache für viele „Alltags-Wehwehchen“, wie Verspannungen im Nacken oder ein schmerzender Rücken, sind häufig verklebte Faszien. In den Faszien befinden sich unzählige Körpersensoren, die unter anderem auch Schmerzimpulse aussenden.

Doch wie kommt es zu den Schmerzen?

Einerseits wird durch den Verlust der Elastizität die Bewegungsfähigkeit der betroffenen Muskelfasern deutlich eingeschränkt. Andererseits können die Nerven, die durch diesen Gewebebereich führen, durch versteifte Faszien gequetscht werden. Das macht sich schlussendlich nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag als empfindliche Schmerzen bemerkbar.

Die gute Nachricht: Durch gezielte Dehnübungen und Krafttraining können Sie Verklebungen behandeln, Schmerzen lindern und schaffen gleichzeitig mehr Raum für Atmung und Organe.

Wie können die Faszien trainiert werden?

Bekannt wurde das Trainieren der Faszien 2007 durch den Psychologen und Humanbiologen Dr. Robert Schleip. Mittlerweile gehört er zu den führenden Faszienforschern Deutschlands.

Ein Faszientraining besteht oft aus dynamischen Dehnübungen, aber auch aus Übungen mit der Faszienrolle. Beim gezielten Faszientraining stehen vor allem die Muskelstrukturen im Mittelpunkt: Durch Druck auf das Gewebe wird die Durchblutung angeregt und die Verklebungen lösen sich. Regelmäßige Übungen verhelfen uns zu einem schmerzfreien Alltag, denn durch gezielte Übungen bleibt das Bindegewebe intakt, der Körper ist beweglich und gelenkig.

Ein weiterer, positiver Effekt des Trainings: Weil Faszientraining auch wie eine Lymphdrainage wirkt, hilft es dem Körper nach dem Sport dabei, sich zu regenerieren. Die in Flüssigkeit gelösten Endprodukte des Stoffwechsels werden durch die Massagebewegungen aus dem Gewebe gedrückt, das Gewebe wird frisch mit Nährstoffen versorgt.

Wir wollen Ihnen nichts vormachen: Die intensive Behandlung des Bindegewebes kann zu Beginn etwas schmerzhaft sein. Wenn sich die Verklebungen lösen, lässt der Schmerz aber mit der Zeit nach. Versprochen!

Die Vorteile von Faszientraining auf einen Blick:

  • Steigerung der allgemeinen Beweglichkeit
  • Vorbeugen von Verletzungen
  • Regeneration

Fazit: Durch das regelmäßige Training, zum Beispiel in einem unserer Sportkurse im Health & View Gesundheitszentrum, werden die Faszien aktiviert. Langfristig hat das eine Reihe von positiven Effekten auf den Körper und hilft Ihnen dabei, Schmerzen und Verletzungen vorzubeugen.

Nutzen Sie die positiven Effekte des Faszientrainings für Ihre Gesundheit – vielleicht bei unserer Faszienwoche? Gemeinsam mit unserer Physiotherapeutin und Bewegungs-Expertin Rebecca Hildebrandt arbeiten Sie an Ihrem Körpergefühl, an frei beweglichen Gelenken und elastischen Muskeln.
Wir freuen uns auf Sie!

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